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Tipps für das perfekte Whiskey-Tasting zu Hause

Whiskey richtig verkosten

Du liebst Whiskey. Können wir absolut nachvollziehen – wir auch. Wie du dein Glas Jameson noch bewusster genießt und deine Begeisterung mit Freunden, Familie und sogar Fremden teilen kannst, erfährst du hier in unserem kleinen Leitfaden. Dieser zeigt dir, wie man Whiskey richtig verkostet – inklusive wertvoller Tipps von unseren erfahrenen Verkostern.

Eine hervorragende Möglichkeit ist die Teilnahme an einem Whiskey-Tasting. Dort wird nicht nur der Whiskey gestellt, sondern auch das passende Equipment – etwa Glencairn‑ oder Copita‑Gläser, Wasser in Zimmertemperatur und natürlich Expertise.

In unserem Fall sind wir heute aber auf uns allein gestellt – also arbeiten wir mit dem, was wir haben. Mit unserem Leitfaden zur perfekten Whiskey-Verkostung kannst du ganz einfach dein eigenes Whiskey-Tasting zu Hause organisieren. Dafür benötigst du neben der richtigen Auswahl an Whiskeys nur etwas Vorbereitung, ein paar Requisiten und unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung. Wenn du diese befolgst, kann nichts schiefgehen und der Abend wird zu viel mehr als nur einem geselligen Beisammensein!

Vorbereitung auf die Verkostung

Verschiedene Whiskeys

Zuerst brauchen wir ein paar Whiskeys. Falls du keine Flaschen im Schrank hast, kannst du wunderbar mit unserem Jameson Miniature Whiskey Trio experimentieren.

Das richtige Tasting-Glas auswählen

Als Nächstes brauchst du ein Verkostungsglas. Traditionell verwendet man ein Copita‑Glas, aber auch ein modernes Weinglas eignet sich hervorragend – idealerweise etwas kleiner.

Alternativ kannst du auch ein Glencairn‑Glas oder das Tuath Irish Whiskey Glass verwenden, beides gängige Whiskeygläser für Tastings. Diese sind recht speziell und nicht immer leicht zu ersetzen, aber auch Omas Sherrygläser tun hier einen guten Dienst.

Sobald du dich für ein Glas entschieden hast, gießt du dir kleine Mengen Whiskey ein.

Temperatur des Whiskeys

Wichtig: Der Whiskey sollte Zimmertemperatur haben, damit sich das Aromenspiel optimal entfalten kann. Ist er zu kalt, bleiben manche Aromen verschlossen. Ist er zu warm, treten andere zu stark in den Vordergrund.

Stift und Papier griffbereit halten

Wie bei jeder guten Verkostung ist ein Blatt Papier eine grundlegende Hilfe, um deine ersten Eindrücke zu notieren. Versuche ohne lange nachzudenken, die Gerüche und Eindrücke zu beschreiben, die der gerade verkostete Whiskey bei dir hervorruft.

Tipps für eine Blindverkostung

Für das beste Tasting‑Erlebnis empfiehlt sich eine Blindverkostung.

Nachdem du die Gläser eingeschenkt hast, schließe kurz die Augen und vertausche sie ein paar Mal. Verkostest du mit jemandem gemeinsam, könnt ihr das füreinander übernehmen. Allein? Dann filme dich beim Tauschen mit dem Handy, um später zu sehen, wie gut dein Gaumen war.

Die visuelle Analyse des Whiskeys

Nun wirf einen Blick ins Glas. Die Farbe ist das Erste, worauf wir beim Whiskey achten. Frisch destillierter Whiskey ist farblos, denn seine Bernsteinfarbe erhält er erst durch die Reifung im Fass. Unterschiedliche Whiskeys reifen in unterschiedlichen Fässern und Holzarten.

Grundsätzlich gilt: Je dunkler der Whiskey ist, desto länger die Reifung – wobei Brennereien verschiedenste Techniken einsetzen. Jameson Black Barrel reift teilweise in doppelt ausgekohlten Eichenfässern, was ihm ein besonders intensives Aroma und eine deutlich tiefere Farbe verleiht.

Nun schwenke dein Glas. Beim Whiskey dient das Schwenken weniger der Belüftung als der Beobachtung – wir achten auf die sogenannten „Whiskey Legs“.

Die „Legs“ beschreiben, wie die Tropfen am Glasrand herunterlaufen. Und im Mundgefühl zeigt sich, was sie bedeuten: Läuft der Whiskey schwer und dick, wirkt er cremig und buttrig. Ist er eher dünnflüssig, erwartet dich ein leichteres, floraler geprägtes Erlebnis.

Jetzt geht’s ans Probieren. Nimm einen Schluck Wasser und neutralisiere deinen Geschmack.

A group of people at a whiskey tasting being instructed by a professional Jameson Irish Whiskey guide
Schritt-für-Schritt

Whiskey in 5 Schritten verkosten

1. Aroma

Bevor du kostest, nimm das Glas am Stiel und führe es zur Nase. Atme einmal mit geschlossenem Mund ein, dann noch einmal mit offenem Mund. Das nennt man das „Nosing“. Hier analysierst du die Aromen des Whiskeys.

Jameson zeigt florale und süße Noten mit einem Hauch von würzigem Holz. Doch Whiskey ist komplex und Geruch subjektiv: Du könntest etwas ganz anderes wahrnehmen. Und verschiedene Whiskey-Arten riechen auch vierschieden: So riechen Single Malts oft anders als Blends, und Cask‑Strength‑Whiskeys mit höherem Alkoholgehalt präsentieren ein entsprechend kräftigeres Bouquet.

2. Gaumen

Nimm einen Schluck und lasse den Whiskey über Zunge, Wangen und den vorderen Mundraum gleiten. Lass ihn kurz wirken. Wie fühlt er sich an? Leicht betäubend? Wässrig oder seidig? Welche Aromen erkennst du? Vielleicht Nüsse? Eine Spur Würze?

3. Abgang

Der Abgang zeigt sich beim Schlucken. Geht der Whiskey sanft hinunter oder ist er eher würzig? Verändert sich das Geschmacksprofil? Tauchen neue Aromen auf? Welche bleiben, welche verschwinden?

4. Reflektieren

Nimm dir einen Moment Zeit. Wie würdest du diesen Whiskey beschreiben? Vollmundig? Süß? Fruchtig? Was bleibt dir im Gedächtnis?

5. Wiederholen

Dies ist unser Lieblingspart des Tastings. Wiederhole alles noch einmal. Nimm einen weiteren Schluck. Gib ein paar Tropfen Wasser hinzu – sie öffnen oft das Bouquet. Was gefällt dir besser?

Genieße ein Whiskey Tasting mit Experten

Jetzt, wo du weißt, wie man Whiskey als Einsteiger verkostet, warum nicht den nächsten Schritt gehen und lernen, wie echte Kenner vorgehen?

Unsere Jameson‑Experten zeigen dir im Jameson Distillery Bow St. Dublin, was die Welt des irischen Whiskeys so besonders macht.

Tauche außerdem mit unserem Guide über die Herkunft des Whiskeys noch tiefer in die Geschichte von Jameson ein.

People sitting at bar enjoying a Jameson Irish Whiskey tasting experience