„Wir sind eine seriöse Whiskeymarke, aber mit einer familiären Atmosphäre. Und natürlich dreht sich bei uns alles um den Whiskey.“

Unser Master Blender Billy Leighton weiß, wovon er redet. Seine Sache nimmt er sehr ernst, sich selbst jedoch weniger – und genau das zeichnet auch unseren Whiskey aus.

Seiner heutigen Rolle geht Billy nun bereits seit knapp zehn Jahren nach. Angefangen hat er als Trainee in der Finanzabteilung der Old Bushmill Destillerie, die damals noch zu Irish Distillers gehörte. Als man ihm eine Tätigkeit in der Produktion anbot, zögerte er nicht lange: Er verließ die Rechnungsbücher und zog ins Vatting House um, wo er von nun an den Whiskey für die Abfüllung in Flaschen vorbereitete. Sein Aufgabenbereich wuchs im Laufe der Jahre und beinhaltete schließlich das Blenden, die Aufsicht über die Lagerräume und die Reifung und später sogar das Destillieren. In seinem heutigen Job vermählt er verschiedene unterschiedlich alte Pot Still und Grain Whiskeys zu den unverkennbaren Produkten des Jameson-Portfolios.

„Zum Whiskey Blender wird man nicht von heute auf morgen“, erzählt Billy. „Ich hatte viel Erfahrung in der Whiskeyproduktion gesammelt, das hat mir geholfen. Und ich kenne meinen Whiskeybestand in- und auswendig – für einen Blender ein unverzichtbarer Vorteil.“ Wer denkt, dass Billy seine Arbeitszeit von Reagenzgläsern umgeben im Labor verbringt, irrt sich. Unser Master Blender kümmert sich vor allem um den Whiskeybestand und stellt Prognosen zur Nachfrage an. Er findet, dass seine Erfahrung in der Buchhaltung ihm viel gebracht hat: „Das Allerwichtigste ist das Management der reifenden Whiskeys. Man muss alles so planen, dass man immer den richtigen Whiskey im richtigen Alter und im richtigen Fass parat hat. Nur so können wir einen konstanten Vorrat für alle unsere Whiskeys von Jameson Original bis hin zu Jameson Rarest Vintage Reserve verlässlich sicherstellen.“

Das Bestandsmanagement geht Billy zwar eher systematisch an, der komplexe Geschmack und die samtweiche Textur unserer Whiskeys locken jedoch den Poeten in ihm hervor. Jameson Vintage Reserve, der zum Teil aus Portweinfässern stammt, lässt Billy in Kindheitserinnerungen schwelgen: „Hier kann man die Pflaume feststellen, vielleicht etwas Pfirsich… er erinnert mich an den Garten meiner Urgroßmutter, in dem ein schöner Pflaumenbaum wuchs. Genau das ist es für mich: saftig und opulent.“

Wenn Billy über die verschiedenen Jameson Whiskeys erzählt, malt er mit seinen Worten Bilder. Geschickt beschreibt er die unterschiedlichen Noten von Vanille, Karamell und Eiche, die alle zum „oberen Ende des Geschmacksspektrums“ gehören. Bestimmt hätte Billy auch Dichter werden können, aber zum Glück hat er sich für eine andere Art von Poesie entschieden, den Whiskey. Sowohl bei seiner Arbeit im Vatting House als auch bei seiner Wortwahl ist Billy immer mit Herz dabei und sorgt mit penibler Sorgfalt dafür, dass der in Fässern ruhende Whisky die allerbesten Reifebedingungen bekommt.

Video über Billy Leighton

Seiner heutigen Rolle geht Billy nun bereits seit knapp zehn Jahren nach. Angefangen hat er als Trainee in der Finanzabteilung der Old Bushmill Destillerie, die damals noch zu Irish Distillers gehörte. Als man ihm eine Tätigkeit in der Produktion anbot, zögerte er nicht lange: Er verließ die Rechnungsbücher und zog ins Vatting House um, wo er von nun an den Whiskey für die Abfüllung in Flaschen vorbereitete.


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